Beste sächsische Lesetalente gekürt

Die sächsischen Landessieger des Vorlesewettbewerbs stehen fest. Sophie Dreikopf von der Nachbarschaftsschule Leipzig (Mittelschule) und Medea Brand vom Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden überzeugten die Jury mit ihrer Lesekunst.

Beide hatten Geschichten von Astrid Lindgren vorgelesen. Mit Pippi Langstrumpf konnte Spohie punkten, während Medea die Geschichte von „Ronja Räubertochter“ dem Publikum präsentierte. Jeweils sechs Schüler aus der Mittelschule und dem Gymnasium traten am Samstag in der Kinder- und Jugendbibliothek Riesa gegeneinander an, um die besten Lesetalente der Klassenstufe sechs zu küren.

Der Vorlesewettbewerb der Sechstklässler beginnt in den Klassen und führt über die Schulentscheidungen bis zur Stadt-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Die Landessieger werden am 17. Juni für vier Tage zum Bundesentscheid nach Frankfurt am Main eingeladen. Dort werden die zwei besten Vorleser (jeweils einer aus der Schulart: Gymnasium sowie Haupt- und Mittelschule) vom ganzen Bundesgebiet ermittelt. Die beiden Bundessieger erhalten einen Wanderpokal, eine Autorenlesung für ihre Schule und dürfen in der Jury des nächsten Bundeswettbewerb mitwirken.

Der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisierte bundesweite Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler und hat sich zum Ziel gesetzt, bei den Schülern die Lust am Lesen zu wecken. Im vergangenen Schuljahr haben insgesamt mehr als 650.000 Mädchen und Jungen von über 7.000 Schulen am Wettbewerb teilgenommen.