Bestnoten für die S-Bahn Mitteldeutschland

Ein halbes Jahr nach Betriebsaufnahme ist die S-Bahn Mitteldeutschland bei den Fahrgästen außerordentlich beliebt. Das ergab die repräsentative Umfrage eines unabhängigen Meinungsforschungsinstituts. +++

Ein halbes Jahr nach Betriebsaufnahme ist die S-Bahn Mitteldeutschland bei den Fahrgästen außerordentlich beliebt. Das ergab die repräsentative Umfrage eines unabhängigen Meinungsforschungsinstituts: 79 von 100 möglichen Punkten erhielt die S-Bahn Mitteldeutschland bei der Gesamtzufriedenheit und liegt damit ganz weit vorn. „Dieser sensationelle Wert ist der Erfolg unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne das zuverlässige Zusammenwirken von Infrastruktur, Servicedienstleistern und Vertrieb wäre ein solches Ergebnis allerdings nicht möglich. So gilt der Dank allen, die sich täglich aufs Neue für pünktliche sowie saubere Züge und Stationen einsetzen“, betont Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Südost.
Seit Anfang Januar bewähren sich die täglich rund 540 Zugfahrten auf sieben S-Bahn-Linien im 430 Kilometer langen Streckennetz im täglichen Praxiseinsatz. Eine durchschnittliche Fünf-Minuten-Pünktlichkeit von rund 97 Prozent zeugt von einem stabilen Betrieb. Auch das ist ein Spitzenwert in deutschen S-Bahnnetzen. Im gesamten Netz sind täglich etwa 50.000 Fahrgäste in den modernen und komfortablen Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland unterwegs. Die Zufriedenheit mit der letzten Fahrt wurde dabei sogar mit 83 Punkten bewertet. Aber auch Informationen am Bahnsteig und in den Zügen, der Komfort, die Pünktlichkeit, Schnelligkeit und Sauberkeit der S-Bahn Mitteldeutschland erhielten sehr gute Noten. Ebenso schlug sich die Verfügbarkeit, Kompetenz und Freundlichkeit der Kundenbetreuer in der Bewertung positiv nieder.
Ein wenig getrübt wird die positive Bilanz durch einzeln auftretende Fahrzeugstörungen und Vandalismusschäden, wobei sich die Stillstandszeiten der Fahrzeuge bis zur Beseitigung von Gewährleistungsmängeln durch den Hersteller nach wie vor nachteilig auf die Fahrzeugverfügbarkeit auswirken. Ebenso hat sich im Praxisbetrieb herausgestellt, dass es insbesondere auf den S-Bahnlinien S 3/S 5X im Abschnitt Leipzig Hbf. (tief)–Halle (Saale) Hbf. bei einzelnen Zügen zu Überbesetzungen kommt. Demzufolge bewerten die Fahrgäste die Anzahl der Sitzplätze und das Platzangebot für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle schlechter. „Hier müssen wir besser werden und die vertraglich vereinbarten, planmäßig vorgesehenen Kapazitäten zur Verfügung stellen, um absehbare Engpässe von vornherein zu vermeiden“, erläutert Klingenhöfer.