Besucheransturm bei Sachsens Schlössern

Fast 2 Millionen Gäste kamen und damit ein Drittel mehr als im Jahr zuvor. +++

Lustwandeln in historischen Parks, Kulturgenuss in alten Gemäuern. In Sachsen hat das Hochkonjunktur. Das Schlösserland hat für 2012 eine positive Bilanz gezogen. Fast zwei Millionen Besucher kamen und die Einnahmen stiegen um zehn Prozent auf fast 10 Millionen Euro. Doch Schlösser-Chef Christian Striefler will sich nicht auf den Erfolgen ausruhen.

Interview im Video mit Christian Striefler, Geschäftsführer Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten

Besonders besucherstark waren im vergangenen Jahr Schloss und Park Pillnitz sowie Schloss Moritzburg. Für den Schlosspark Pillnitz wurde 2012 ein Eintrittsgeld eingeführt, was Proteste bei Anwohnern und Gästen hervorrief. Dem Ansturm hat das aber keinen Abbruch getan. Fast 500.000 Besucher kamen, die Einnahmen sollen für Pflege und Erhaltung der Anlage eingesetzt werden. Schloss Moritzburg mit seiner Aschenbrödel-Ausstellung ist noch immer Liebling der Besucher. Im vergangenen Jahr kamen soviel wie nie seit der Wende. Auch in der Region Chemnitz gibt es mit dem Barockschloss Lichtenwalde und Augustusburg zwei Besuchermagnete.

Interview im Video mit Christian Striefler, Geschäftsführer Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten
 
Zahlreiche Bauvorhaben konnten 2012 verwirklicht werden. 14 Millionen Euro flossen unter anderem in die Fassadensanierung von Schloss Moritzburg und den Großen Garten in Dresden. In diesem Jahr soll ähnlich viel investiert werden, ein Großvorhaben ist der Zwinger in Dresden.

Interview im Video mit Christian Striefler, Geschäftsführer Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten

Seit 1991 flossen rund 460 Millionen Euro in die Sanierung von Sachsens Schlössern. Im vergangenen Jahr wurde die Schlösserverwaltung in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt und kann nun selbstständig über ihre Einnahmen verfügen.

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