Betreten des Waldes – Schneebruchgefahr in den Wäldern der Sächsischen Schweiz/Osterzgebirge!

Mit sofortiger Wirkung wird die Waldsperrung außer für das Waldgebiet Tharandter Wald in den Höhenlagen über 300 m ü. NN aufgehoben.

Betreten des Waldes – Schneebruchgefahr  

Der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge (als untere Forstbehörde) – hier handelnd als Forstpolizeibehörde gem. § 41 SächsWaldG – erlässt gem. § 13 Abs. 2 SächsWaldG nachfolgende Allgemeinverfügung  

1.     Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird die mit Sperrverfügung vom 16.10.2009 angeordnete und am 19.10.2009 verlängerte Waldsperrung, bezogen auf das allgemeine Betretungsrecht zum Zwecke der Erholung, für sämtliche Waldungen und Waldwege außer für das Waldgebiet Tharandter Wald in den Höhenlagen über 300 m ü. NN aufgehoben. Die Aufhebung der Sperrung wird mit der Bekanntgabe dieser Allgemeinverfügung, spätestens jedoch zum 22.10.2009 wirksam. Das benannte Waldgebiet und seine nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Wege bleiben bis einschließlich 26.10.2009 gesperrt. 

  2.     Die Freigabe der Waldflächen und Waldwege außerhalb des unter 1. genannten Waldgebietes wird mit der Bekanntgabe dieser Allgemeinverfügung wirksam.
 
  3.     Das Betreten von gesperrten Waldflächen und/oder Waldwegen ist gemäß § 11 Abs. 3 Nr. 4 untersagt und stellt somit eine Ordnungswidrigkeit dar.  

4.     Der vorsätzliche oder fahrlässige Verstoß gegen diese Verfügung ist gem. § 52 Abs. 2 Nr. 4, Abs. 4 SächsWaldG mit Geldbuße bis 2500 Euro bedroht. Überdies können die Forstschutzbeauftragten und die Polizeivollzugsbediensteten Platzverweise aussprechen.  

Außerhalb des unter 1. genannten Waldgebietes sind die Hauptwege/Abfuhrstraßen weitgehend von Wurf und Bruch beräumt worden. Die Gefahr weiterer Ast- und Baumstürze ist dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen und abseits der Hauptwege noch relativ groß. Zum Schutz von Leib und Leben der Waldbesucher kann das Betretungsrecht daher durch den Waldbesitzer weiter eingeschränkt werden. Der Sofortvollzug dieser Verfügung war anzuordnen, um den durch sie verfolgten Zweck zu erreichen.

Quelle: Stadt Dresden

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