Betreuungsgeld: Feist kontra Kolbe & Tiefensee.

Mit Unverständnis reagiert der Leipziger CDU-Bildungspolitiker Dr. Thomas Feist auf die Angriffe seiner SPD-Kollegen Kolbe und Tiefensee gegen das von ihrer Fraktion 2008 mit verabschiedete Betreuungsgeld. +++

Wahlfreiheit statt staatlicher Bevormundung, das fordert Feist: „Es erstaunt mich immer wieder, mit welcher Vehemenz Frau Kolbe und Genossen die Augen vor der Wahrheit verschließen, dass mit dem Betreuungsgeld und dem gesetzlich zugesicherten KiTa-Ausbau endlich wirkliche Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung geschaffen wird. Die Koalition erkennt Differenz an, die SPD begegnet ihr mit Gleichmacherei und Betreuungszwang. Die Koalition steht ein für circa 1.000 Euro monatlich pro KiTa-Platz, aber auch für 150 Euro für die Eigenbetreuung. Während die Sozialdemokraten in kollektive Amnesie verfallen und wortbrüchig werden, hält die Koalition, was sie verspricht. Frau Kolbe, es gibt Eltern, die anders denken als Sie. Und auch diese haben das Recht auf eine Kinderbetreuung nach Ihrer Facon. Erkennen sie das endlich an!“

Feist weiter: „Nebenbei bemerkt danke ich Ihnen für den Hinweis auf die KiTa-Platz-Situation in unserer Leipziger Heimat. Ich werde ihn mit größtem Vergnügen an Ihre Parteikollegen Jung und Fabian weiterleiten, wobei ich bezweifle, dass die beiden Ihnen bezüglich KiTa-Ausbau, Betreuungsplätze weiterhelfen können. Hier werden vorhandene Mittel wohl lieber für Mitarbeiter ausgegeben, die die eigenen Skandale aufarbeiten müssen“, kommentiert Feist in einer Pressemitteilung vom Montag.