Betriebskostendaten von weit über 20.000 Dresdner Wohnungen ausgewertet

Unter dem Fokus “Betriebskosten 2008“ veröffentlicht Dresden eine Broschüre, die über die vergleichsweise aufzubringenden kalten und warmen Betriebskosten im Jahr 2008 von Dresdner Mieterhaushalten informiert. +++

Wie Sozialbürgermeister Martin Seidel betont, „wurden für die aktuelle Broschüre Betriebskostendaten von weit über 20.000 Dresdner Wohnungen ausgewertet.“ Der Betriebskostenübersicht aus dem Vorjahr lagen Abrechnungen von lediglich rund 5.500 Wohnungen des Abrechnungsjahres 2006 zugrunde.Die ermittelten Werte beruhen auf Daten von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern aller Baualtersklassen mit unterschiedlichem Sanierungsgrad. Nicht erfasst sind Ein- und Zweifamilienhäuser.

Danach liegt der Mittelwert aus kalten und warmen Betriebskosten in der Landeshauptstadt Dresden bei 2,21 Euro/qm im Monat. Für die kalten Betriebskosten wurde im Einzelnen ein Durchschnittswert von 1,18 Euro/qm und für die warmen Betriebskosten 1,03 Euro/qm monatlich ermittelt. Anliegen der Broschüre ist es, den Kostenfaktor „Betriebskosten“ für die Dresdner Mieterhaushalte transparent abzubilden und Möglichkeiten einzuräumen, das eigene Verbraucherverhalten zu überprüfen.

Die in der Betriebskostenübersicht angegebenen Werte sind Orientierungsgrößen. Abweichungen von diesen Werten sind möglich, ohne dass diese unzulässig sind. Neben einem Rückblick über die Entwicklung der durchschnittlichen Dresdner Betriebskosten in den letzten zehn Jahren werden auch Entwicklungstrends für die Folgejahre benannt. Darüber hinaus vermittelt die mehrseitige Informationsbroschüre ebenso rechtliche Grundlagen zur Betriebskostenabrechnung und gibt Anregungen über Energieeinsparmöglichkeiten in Haushalt und Wohnung.

Die Betriebskostenbroschüre steht ab sofort im Internet unterwww.dresden.de/wohnen in der Rubrik „Betriebskostenübersichten“ zum Download bereit. Die Broschüre liegt ab Montag, 23. August 2010 in allen Infostellen der Rathäuser, in Ortsämtern und in den Bürgerbüros bereit.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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