Betrugsmasche ohne Erfolg bei Chemnitzer Rentner

Ein 74-jähriger Mann aus Kleinolbersdorf-Altenhain erhielt am Donnerstagvormittag einen Telefonanruf von einer vermeintlichen Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin.

Ihm wurde nach Polizeiangaben erklärt, er habe im Jahr 2009 fernmündlich einen Lottovertrag abgeschlossen, aber noch nie bezahlt.

Nun sei eine Schuld von 3 900 Euro aufgelaufen, die er umgehend überweisen müsse. Käme es zu einem Prozess, würden sich die Verbindlichkeiten auf 15.000 Euro erhöhen.

Da der 74-Jährige nie einen derartigen Vertrag abgeschlossen hatte, lehnte er die Zahlung ab und tat das einzig Richtige, er rief die Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Betruges wurden aufgenommen.

Die Polizei möchte anhand dieses aktuellen Falles davor warnen, auf diese und andere Betrugsmaschen hereinzufallen. Man sollte nie auf die Forderungen der Betrüger eingehen, keine Zahlungen tätigen und sofort die Polizei informieren.