Bevölkerung in den sächsischen Landkreisen geht bis 2025 zurück

Im Jahr 2025 wird die Bevölkerungszahl des Freistaates voraussichtlich 3,6 bis 3,8 Millionen Einwohner betragen. Das werden 391 000 bis 522 000 Einwohner bzw. 9,4 bis 12,5 Prozent weniger sein als 2009.

Den Berechnungen des Statistischen Landesamtes zur 5. Regionalisierten Bevölkerungsprognose liegen 2 Varianten zu Grunde. Diese markieren die Grenzen eines Korridors, in dem sich die Veränderung, bei Fortsetzung der aktuellen demografischen Entwicklung, bewegen wird.

Für die Landkreise und Kreisfreien Städte wird ein differenziertes Bild der kommenden Bevölkerungsentwicklung erwartet. Einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung zwischen 1,2 und 7,1 Prozent wird es in der Kreisfreien Stadt Dresden geben. In Leipzig wird mit einem Bevölkerungswachstum von 3,8 Prozent bzw. einem leichten Rückgang um 1,3 Prozent gerechnet.

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (zwischen 8,5 und 11,6 Prozent) und die Kreisfreie Stadt Chemnitz (zwischen 9,0 und 12,2 Prozent) können von einem schwächeren Bevölkerungsrückgang ausgehen als das für Sachsen insgesamt der Fall sein wird.
Die anderen 9 Landkreise verlieren zwischen 10,3 und 17,5 Prozent bzw. 13,2 bis 19,6 Prozent der Bevölkerung.  Dabei haben die Landkreise Leipzig, Meißen und Nordsachsen die geringsten Verluste und die Landkreise Erzgebirgskreis und Görlitz die höchsten Bevölkerungsrückgänge zu verzeichnen.

Der Bevölkerungsrückgang geht mit einer wachsenden Alterung der Bevölkerung einher. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung wird sich für Sachsen von 45,9 in 2009 auf 49,3 bzw. 50,1 Jahre in 2025 erhöhen. Lediglich in den Kreisfreien Städten Dresden und Leipzig wird das Durchschnittsalter unter dem Sachsendurchschnitt liegen.