Bevölkerungsrückgang in Sachsen hält an

Nur Dresden und Leipzig verzeichneten ein Einwohnerplus

Kamenz (dapd-lsc). Sachsens Bevölkerungszahl ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes von Montag lebten 2010 rund 4,14 Millionen Einwohner im Freistaat. Das waren 21.600 Menschen oder 0,5 Prozent weniger als Ende 2009. Damit sei der Bevölkerungsrückgang im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert geblieben. Nur Dresden und Leipzig verzeichneten ein Einwohnerplus.

In den zehn sächsischen Landkreisen sank die Bevölkerungszahl um insgesamt 28.700 Menschen oder 1,0 Prozent. Überdurchschnittlich betroffen waren die Landkreise Görlitz (1,5 Prozent), Mittelsachsen (1,2 Prozent) sowie Nordsachsen und der Erzgebirgskreis (jeweils 1,1 Prozent). Geringere Verluste verbuchten die Landkreise Meißen (0,5 Prozent), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (0,6 Prozent), Leipzig (0,8 Prozent) und Zwickau (0,9 Prozent). Im Vogtlandkreis und dem Landkreis Bautzen lag der Bevölkerungsrückgang bei jeweils 1,0 Prozent.

Die kreisfreien Städte Dresden und Leipzig verzeichneten aufgrund von deutlichen Wanderungsgewinnen leichte Zuwächse um 0,9 beziehungsweise 0,5 Prozent. Dresden weist darüber hinaus seit 2006 eine leicht positive Geburtenbilanz auf. In Chemnitz blieb die Bevölkerungszahl im Vergleich zu 2009 nahezu unverändert.

dapd

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