Bezahlbares Wohnen bleibt Hauptziel der VSWG 2021

Dresden - Viele Sachsen leben in Wohnungsgenossenschaften. Trotz Corona scheinen die kaum von der Krise betroffen zu sein. Dennoch steht der sächsische Wohnungsmarkt vor enormen Herausforderungen. Wie die aussehen, hat der Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften am Donnerstag in Dresden präsentiert.

Wohnen in einer Genossenschaft hat sich für die rund 500.000 sächsischen Mieter in der Corona-Krise ausgezahlt. Denn laut Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften sind die Mieten 2020 nur leicht angestiegen. Im Durchschnitt bezahlen die Sachsen 5,11 Euro pro Quadratmeter.

Für Vorstand Mirjam Luserke bleibt es 2021 die Herausforderung bezahlbaren Wohnraum anzubieten, auch unter den Gesichtspunkten der Klimaschutzforderungen, Steigerung der Baupreise und Instandhaltung des Wohnraumes.

In Sachen Neubau mussten im vergangenen Jahr coronabedingt nur wenige Rückschläge in Kauf genommen werden. Insgesamt sind 411 neue Genossenschaftswohnungen im Freistaat entstanden - etwa 80 weniger als geplant.

© Wohnungsbaugenossenschaft Radeberg und Umgebung eG

Die Investitionen bei den sächsischen Wohnungsgenossenschaften konnten trotz Corona im vergangenen Jahr gesteigert werden auf fast 570 Mio. Euro. Das sind 50 Mio. Euro mehr als 2019. Auch in diesem Jahr rechnet der VSWG mit einer Steigerung von 30-40 Mio. Euro.

Der Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften verwaltet im Freistaat knapp 300.000 Wohnungen und hat im vergangenen Jahr 1,36 Mia. Euro an Umsatzerlösen erwirtschaftet.