Bienenseuche bedroht Dresdner Imker

Rund um Dresden grassiert im Moment die gefährliche Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“. Imker sind angehalten, jeden Verdachtsfall der hoch ansteckenden Seuche umgehend zu melden. +++

Rund um Dresden grassiert im Moment die gefährliche Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“.

Wegen der Bedrohnung schlägt nun das Dresdner Veterinäramt Alarm. Unsere knapp 300 ansässigen Imker werden aufgefordert, jeden Verdachtsfall der hoch ansteckenden Amerikansichen Faulbrut umgehend zu melden. Dabei verseuchen Bakterien den Honig bzw. die Waben eines gesunden Bienenvolkes. Infizierte Larven werden zu Schleim zersetzt.

Zuletzt kam es 2011 zu einem Ausbruch der Seuche in Dresden, der erst zwei Jahre später wieder vollständig eingedämmt werden konnte.

Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Waben wichtig. Anzeichen für die Seuche können ein löchriges Brutnest, löchrige, eingesunkene oder stehen gebliebene Zelldeckel oder abgestorbene Brut sein.

Für den Menschen hingegen ist der Erreger ungefährlich. Selbst von einem infiziertem Bienenvolk stammender Honig kann bedenkenlos verzehrt werden.