Bilanz 2019 der Sparkasse Dresden positiv

Dresden - Die Zahlen der Bilanz 2019 der Ostsächsischen Sparkasse Dresden spiegeln die solide und gute Arbeit des regionalen Kreditinstitutes wider. „Trotz Ertragsbelastungen durch den anhaltenden Minuszins befindet sich die Ostsächsische Sparkasse Dresden auf stabilem Kurs und konnte das hohe Niveau im Privat- und Firmenkundengeschäft 2019 sichern beziehungsweise ausbauen“, so Vorstandsvorsitzender Joachim Hoof.

Gutes Geschäftsergebnis 2019
Die einzelnen Ergebnisse bestätigen eine solide Geschäftsentwicklung. Die Bilanzsumme wuchs um 6 Prozent auf nunmehr 12,76 Mrd. Euro. Mit diesem Resultat behauptete der Finanzdienstleister seine Spitzenposition in der Region und seinen Platz in den TOP 10 der Sparkassen in Deutschland.

Dass die 600.000 Kundinnen und Kunden trotz Null- und Minuszins der Sparkasse als verlässlichen Partner vertrauen und der Sicherheit ihrer Geldanlagen großes Gewicht beimessen, zeigen die steigenden Einlagen. Diese wuchsen ebenfalls um 6 Prozent und erreichten insgesamt 11,28 Mrd. Euro.

 

Kräftiges Kreditgeschäft
„Das hohe Kundenvertrauen ist eine wichtige Voraussetzung für das Wachstum im Kreditgeschäft. Sächsisches Geld fließt bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in den regionalen Wirtschaftskreislauf zurück. Die Investitionen der Unternehmen vor Ort sichern wiederum langfristig Arbeitsplätze, Einkommen und Perspektiven der Menschen in der Region“, erläutert Hoof.

Am Jahresende erreichte der Kreditbestand einen neuen Höchstwert von 7,19 Mrd. Euro - ein Plus von 8,4 Prozent. Der von der regionalen Sparkasse eingeschlagene Weg zum strategischen Ausbau des Kreditgeschäftes manifestiert sich damit deutlich. War im Jahr 2009 noch ein Kreditbestand von 2,90 Mrd. Euro zu verzeichnen, wuchs dieser über ein Jahrzehnt kontinuierlich auf das Zweieinhalbfache an.

 

Der aktuelle Kreditbestand beruht vor allem auf dem Neukreditgeschäft mit einem Gesamtvolumen von 1,64 Mrd. Euro. Auch hier konnte die Ostsächsische Sparkasse Dresden das Vorjahresergebnis in Höhe von 1,55 Mrd. Euro um 5,4 Prozent noch einmal übertreffen.

Der Großteil neuer Kredite ging an Unternehmen. Im Jahr 2019 wurden an diese insgesamt 822 Mio. Euro ausgereicht. Über 3.000 Firmen der Region konnten so weiter in ihre Zukunft investieren. An Privatpersonen wurden 630 Mio. Euro vergeben. Vor allem Baufinanzierungen in Höhe von 516 Mio. Euro (VJ: 421 Mio. Euro) trugen zu diesem Ergebnis bei. Weitere Kreditneuzusagen gingen an sonstige und öffentliche Haushalte.

Sicherheitsrücklagen gestärkt
Der Zinsüberschuss des Kreditinstitutes sank erwartungsgemäß auf nunmehr 181Mio. Euro. Das ist ein Rückgang zum Vorjahr um 8,8 Prozent. Beim Provisionsüberschuss konnte die Sparkasse mit 87 Mio. Euro ein Wachstum um 5 Prozent verzeichnen.

Die soliden Ergebnisse 2019 ermöglichen es der Sparkasse, ihre Rücklagen und das notwendige Eigenkapital für weiteres Wachstum zu stärken. Der Jahresüberschuss liegt mit 20,62 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Hiervon werden 7,22 Mio. Euro als Vorwegzuführungen der Sicherheitslage zugewiesen.

Menschen der Region profitieren
Am Ergebnis der guten Geschäftstätigkeit der regionalen Sparkasse partizipieren auch die sächsischen Kommunen im Geschäftsgebiet. Insgesamt 26 Mio. Euro flossen 2019 in Form von Steuern in die Kassen öffentlicher Haushalte, davon 12,82 Mio. Euro als Gewerbesteuer. Das freiwillige, gemeinwohlorientierte Engagement des Institutes zahlte zudem unmittelbar auf das reichhaltige soziale, sportliche und kulturelle Leben in der ostsächsischen Region ein. Über Spenden, Stiftungsmittel und Sponsorings wurden im Jahr 2019 mit über 3 Mio. Euro gut 1.500 Vereine, gemeinnützige Institutionen und Initiativen unterstützt.

Sparkasse entwickelt sich weiter
„Die Online-Welt ist klar auf dem Vormarsch“, unterstreicht Joachim Hoof den Trend der Zeit. Immer mehr Kunden nutzen für die alltäglichen Bankgeschäfte das Online-Banking. Über 260.000 Kunden waren es 2019, die neben der Filiale und ihren Berater die Sparkasse auch regelmäßig online besuchten. Einen Zuwachs von 6 Prozent. Die multibankfähige Sparkassen App wird bereits von 100.000 Kunden des Kreditinstitutes täglich genutzt (+27 Prozent zum Vorjahr).

Moderne Bezahlmethoden stehen auch in Ostsachsen hoch im Kurs, sei es nun via Handy oder Karten. Tätigten die Kunden der Sparkasse im Jahr 2018 noch 17 Mio. bargeldlose Transaktionen, waren es im letzten Jahr bereits 29 Mio. Hier zahlen sich die technischen Innovationen der regionalen Sparkasse und die auf digitale Zukunft ausgerichtete Geschäftspolitik des Kreditinstitutes gerade in Zeiten von Corona besonders aus.

In den letzten Wochen konnte die Sparkasse einen rapiden Anstieg von Karten- und Handyzahlungen beobachten. Zum Jahresende ist eine Verdopplung der Anzahl bargeldloser Transaktionen zum Jahr 2019 daher nicht unrealistisch. Auch haben sich in den zurückliegenden Wochen über 2.500 Kunden für eine Freischaltung ihrer Online-Banking-Funktion entschieden.

Ausblick 2020
Im zurückliegenden Jahr investierte die Sparkasse allein in ihre neue Selbstbedienungstechnik 6 Mio. Euro. Sie modernisierte ihr Filialnetz weiter, etwa in Dresden Striesen oder die Filiale Arkadenhof in Kamenz. In diesem Jahr wird der Anbau auf der Gerokstraße am Hauptsitz in Dresden fertig gestellt werden.

Die Ergebnisse 2019 geben dem regionalen Kreditinstitut Rückhalt für die Bewältigung der aktuellen Corona-Situation. „Wir stehen auch in schwierigen Zeiten zu unserer Verantwortung für unsere Kunden und die Wirtschaft in Ostsachsen“, so Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Seit Ende März 2020 wurden über 3.500 Firmenkunden in der Corona-Krise beraten. Über 2.200 regionalen Firmen konnte bereits Hilfe in diesen Tagen durch die Sparkasse ermöglicht werden.