Bilanz des 13. April in Dresden

+++ Programmhinweis +++ Eine Zusammenfassung, wie der 13. April mit seinem Versammlungs- und Demonstrationsgeschehen verlaufen ist, sehen Sie am Dienstag in Ihrem Dresden Fernsehen. +++

Mitteilung der Polizei Dresden, Stand 20 Uhr:

Die Kundgebung Pegida, eine Versammlung in geschlossenem Raum, begann ca. 17.30 Uhr in der Flutrinne und endete dort gegen 18.50 Uhr.

Bereist im Vorfeld protestierten bis zu 2.500 Menschen gegen Pegida. Sie nahmen an einem Sternlauf teil, dessen Aufzüge vom Fritz-Förster-Platz, dem Albertplatz sowie dem Hasenberg zum Bahnhof Mitte führten. Die Abschlusskundgebung dort endete gegen 16.45 Uhr.

Gegen 15.45 Uhr startete eine Spontanversammlung, die sich gegen Pegida richtete, im Bereich des Heinz-Steyer-Stadions. An ihr nahmen etwa 300 Menschen teil.

Auch an der Kreuzung Bremer Straße/Friedrichstraße/Waltherstraße kamen bis zu 200 Gegendemonstranten zusammen. Die Polizei sicherte den Bereich ab, ermöglichte jedoch gleichzeitig den Protest in Sicht- und Hörweite. Der Zulauf zur Kundgebung Pegida wurde an der Stelle vorbeigeleitet.

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen wurden 12 Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Landfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Während der Veranstaltungen kam es zu Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Davon war auch der Straßenbahnverkehr betroffen.

Insgesamt waren 1.564 Polizeibeamte im Einsatz. Die Sächsischen Beamten erhielten dabei Unterstützeng von Kollegen aus Brandenburg, Niedersachsen, Bayern sowie Nordrhein-Westfalen. (ml)

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