Bilanz: Die „Ruhe“ nach dem Sturm…

SACHSEN FERNSEHEN informiert topaktuell über den Orkan „Kyrill“ und die Ereignisse nach der vergangenen Sturmnacht.

Nach dem Sturm ist in Chemnitz am Freitag wieder Ruhe eingezogen. Die kulturellen Einrichtungen unserer Stadt sind wieder geöffnet. Auch der Besuch des Tierparks ist wieder möglich gewesen.

Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, das der Orkan „Kyrill“ in Chemnitz und der Region seine Spuren hinterlassen hat. 

Die Technische Universität in Chemnitz ist in unserer Stadt wohl am schwersten betroffen. Hier hat Kyrill die Hälfte des Daches dieses Gebäudes an der Reichenhainer Straße abgedeckt und damit – nach ersten Schätzungen – einen Schaden von etwa 100.000 Euro angerichtet. 
Wichtig war es am Freitag zunächst, das Dach wieder mit einer Schutzschicht abzudichten. Dazu waren insgesamt etwa 20 Arbeiter im Einsatz, die noch dazu die vom Orkan heruntergerissenen Isolationsteile aufräumten. Längerfristig soll das Dach noch komplett erneuert werden.

Dass an der TU unserer Stadt durch einen Sturm ein Gebäude abgedeckt wurde, ist einmalig.
Insgesamt hat sich Kyrill in den Chemnitzer Ortsteilen völlig unterschiedlich bemerkbar gemacht.

Die Chemnitzer Feuerwehr war in der Nacht zum Freitag im Dauereinsatz. Neben hunderten umgestürzten Bäumen mussten die Einsatzkräfte zum Beispiel heruntergerissene Stromleitungen sowie umgekippte Werbetafeln und Verkehrsschilder wegräumen.
An der Stollberger Straße hatte der Sturm eine Tankstelle beschädigt. Doch vor allem der einsetzende Regen verschärfte die Situation. 

Nicht nur an der Frankenberger Straße sorgte das Unwetter für überlaufende Gullis und überflutete Fahrbahnen. In Folge kam es teilweise zu starken Verkehrsbehinderungen.
Doch die Einsatzkräfte hatten alles unter Kontrolle. Bis zum Morgen hatte sich die Lage beruhigt. Jetzt muss sich die Feuerwehr um die verbliebenen Aufräumarbeiten kümmern.
Seit dem Vormittag gehen nur noch vereinzelte Meldungen bei der Rettungsleitstelle ein. Im Vergleich zu anderen Städten und Landstrichen Deutschlands hat Orkan „Kyrill“ in Chemnitz relativ geringe Schäden angerichtet. Trotzdem werden die Aufräumarbeiten wohl noch Tage andauern.

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