Bilanz: Dresden – weltoffen und tolerant

Rund 35.000 Menschen haben am Samstag ihre Solidarität mit Frankreich ausgedückt, und gegen Islam- und Fremdenfeindlichkeit Stellung bezogen. Aktuell ist beim Pegida-Abendspaziergang mit Rekordeilnehmerzahlen zu rechnen.+++

Absolute Stille hat auf dem Dresdner Neumarkt bei der Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer terroristischer Gewalt gegeben.

Damit haben am Samstag bei der Weltoffenheitskundgebung rund 35.000 Menschen nicht nur ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung Frankreichs ausgedrückt, sondern auch Stellung gegen Islam- und Flüchtlingsfeindlichkeit bezogen.

Man wolle sich nach dem Angriff auf Demokratie und Pressefreiheit gemeinsame Werte und Rechte nicht von Terroristen nehmen lassen, so Ministerpräsident Tillich. Dabei betont er, dass für den Anschlag nicht die gesamte muslimische Welt Europas zur Verantwortung gezogen werden darf.

Neben Vertretern aus der Politik war es auch für verschiedene Künstler eine Herzensangelegenheit, sich auf der Bühne für Toleranz stark zu machen.

Klar äußerte sich die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu den Vorwürfen der Pegida gegenüber Politik und Presse.

 

Die Reaktion auf die Pegida-Märsche kam spät, doch sie kam beeindruckend in der Zahl und vielfach unterhaltend.

Im Video sehen Sie u.a. Redebeiträge von Stanislaw Tillich (CDU), Sächsischer Ministerpräsident, Helma Orosz (CDU), Dresdner Oberbürgermeisterin und Roland Kaiser, Sänger.

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