Bilanz G7-Finanzgipfel: Enstpannter Einsatz für die Polizei

„Wir sind mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. Es waren drei ruhige Tage für die Landeshauptstadt. „, so der Einsatzleiter, Polizeipräsident Ulrich Bornmann. Am Nachmittag wurde die Innenstadt für den Autoverkehr wieder freigebeben. +++

Die Dresdner Polizei sicherte in den vergangenen Tagen das G7-Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure ab. Polizeipräsident Ulrich Bornmann (53), der den Einsatz leitete, zog heute Nachmittag ein positives Fazit: „Wir sind mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. Es waren drei ruhige Tage für die Landeshauptstadt. Die Dresdner und ihre Gäste haben unsere Bemühungen honoriert, dass Dresden diese Woche keine Festung war. Für das Verständnis, dass so ein Ereignis nicht ganz ohne Einschränkungen abläuft, bedanke ich mich.“

Den G7-Finanzgipfel sichern insgesamt rund 2.300 Polizeibeamte ab. Diese kamen an den drei Tagen mehrfach zum Einsatz. Die Sächsischen Polizisten erhielten dabei Unterstützung aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei.

Ulrich Bornmann: „Uns war wichtig, dass die erforderlichen Maßnahmen der Polizei dem Ereignis entsprechen und das Stadtbild nicht durch unsere Präsenz dominiert wird. Schon dafür war unser neuer Zaun, der in der Öffentlichkeit offenbar zum Symbolbild unseres Einsatzes geworden ist, eine lohnende Investition. Er wird sicher auch in Zukunft eine nützliche Einsatzoption sein.“

Am Ende ihres Einsatzes hat die Polizei insgesamt 62 Delegationen gelotst. Sie wurden vom Flughafen zum Tagungsort und zurück begleitet. Weitere Lotsungen erfolgten im Rahmen der Absicherung des kulturellen Rahmenprogrammes, wie der Besuch im Schloss Wackerbart oder der Frauenkirche.

Am Mittwoch fanden drei Versammlungen statt, die im Zusammenhang mit dem G7-Finanzgipfel standen, gestern eine vierte. Alle Veranstaltungen verliefen friedlich und ohne Vorkommnisse

Einschreiten mussten Einsatzkräfte am Donnerstagmittag, als sich auf dem Theaterplatz sechs Männer einfanden und eine Kundgebung durchführen wollten. Die Polizisten beenden die Aktion, da die Kundgebungsteilnehmer gegen die erlassene Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt Dresden verstießen. 

Im Akkreditierungsbüro der Polizeidirektion Dresden haben sich 1.550 Personen eine Zugangsberechtigung ausstellen lassen. Dabei handelt es sich zum größten Teil um Mitarbeiter des Residenzschlosses, des Tagungshotels sowie Firmenmitarbeiter und Zulieferer.

Dazu kommen nochmals 560 Fahrzeuge, für die Einfahrtgenehmigungen in den Sicherheitsbereich ausgestellt wurden.

Quelle: Polizei Dresden

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