Bilanz: Leipzig nach dem Sturm

Leipzig – Umgestürzte Bäume und Masten, abgedeckte Dächer, Stromausfälle und Personenschäden. Friederike hinterließ als schwerstes Orkantief genau 11 Jahren nach Kyrill schwere Verwüstung im Leipziger Raum. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis zum letzten Mann gefordert.

Die 120. Grundschule im Stadtteil Großzschocher musste aufgrund schwerer Dachschäden vorübergehend schließen. Auch hier sind die Aufräumarbeiten im Gange. Neben abgedeckten Dächern und herunterfallenden Ziegeln, waren hauptsächlich umstürzende Bäume für Schäden verantwortlich. Die Leipziger Polizei unterstützte die Feuerwehr mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Deutsche Bahn musste den Fernverkehr aus Sicherheitsgründen in ganz Deutschland einstellen. Und auch die Leipziger Verkehrsbetriebe hatten mit Sturmschäden zu kämpfen, konntenaber durch die Unterstützung der Feuerwehr allerdings schnell wieder den regulären Verkehr aufnehmen. Etwa 2400 Notrufe gingen zwischen 14 und 16 Uhr bei der Regionalleitstelle Leipzig ein. LVB, Polizei und Feuerwehr zogen an einem Strang, um die Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen.