Bilder, die um die Welt gehen

Chemnitz- Bewegend, berührend und vor allem mitten aus dem Leben, sind die einzigartigen Fotografien des bekannten Fotografen Thomas Billhardt.

Besonders seine Aufnahmen aus Kriegsgebieten und Elendsvierteln gehen ans Herz, denn im Fokus stehen bei ihm die Schicksale der Menschen. Wahrscheinlich kennen viele seine frühen Aufnahmen vom Alexanderplatz oder die emotionalen Bilder aus Vietnam. Was viele aber sicher nicht wissen, ist, dass Thomas Billhardt aus Chemnitz stammt, obwohl er quasi überall in der Welt zu Hause ist. Dabei ist er seiner Linie stets treu geblieben und bildet noch heute das Leid auf der Welt ab, um es für Außenstehende zugänglich zu machen.

Seine Fotos gehen um die Welt und berühren die Menschen aufgrund ihrer Ausdrucksstärke. Denn obwohl er in erster Linie als Kriegsfotograf bekannt wurde, haben seine Aufnahmen dennoch einen ästhetischen Anspruch. Es geht ihm eben gerade nicht darum, die Sensationsgier zu befriedigen, sondern hinter die Kulissen zu schauen, den Fokus auf die Betroffenen zu richten.

Hunderttausende Aufnahmen schoss er in seiner nun mittlerweile seit den 50er Jahren andauernden Karriere. Einige seiner großartigsten Fotografien sind ab Freitag, dem 17. August, im Industriemuseum zu sehen. Aber nicht nur Fotos von Thomas Billhardt gibt es in der Sonderausstellung mit dem Titel „FOKUSSIERT.“ zu sehen. Denn seine Familie hat mehr als nur einen renommierten Fotografen hervorgebracht.

Zu entdecken gibt es also nicht nur berühmte Persönlichkeiten und Kriegsfotografien, sondern auch zahlreiche Portraits sowie Werbefotografien und konzeptionelle Aufnahmen der gesamten Fotografenfamilie.

Die Sonderausstellung ist bis zum 02. Dezember im Industriemuseum zu sehen.