Bildergalerie: Europas größte Abenteuer-Rallye begann mit Teilnahmerekord in Dresden

Mit einem Teilnahmerekord von mehr als 320 Fahrzeugen startete Europas größte Offoad-Rallye nach Breslau am Wochenende in Dresden. Bildergalerie und Bilanzbericht hier unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Über 80 Motorräder und 14 Quad, 175 Gelände-wagen und 52 Renn-LKW gingen ins Rennen. Die Teilnehmer kommen aus 13 Ländern. Neben Deutschland waren Frankreich und die Niederlande mit 73 bzw. 50 Fahrzeugen besonders zahlreich vertreten. Aus Dresden gingen fünf Teilnehmer an den Start.   Das Prologrennen fand wie in den Vorjahren auf einem extra präparierten Gelände an der Messe Dresden statt und zog rund 25.000 Zuschauer an.
 
Am Nachmittag gab es den großen Showstart  auf der Augustusbrücke. Hier wurden die Teilnehmer  von Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz verabschiedet. Etwa 10 000 Zuschauer waren dabei.   Vor den Teilnehmern liegen nun ca. 2500 Kilometer bis zur Ankunft am 3.7. nahe Breslau. Rund 1000 davon werden in Wertung gefahren. 

Mit dabei die vier Ludolf Brüder, die zum ersten Mal an einer Rallye teilnehmen und durch ein Kamerateam von kabel eins begleitet werden. Im „normalen Leben“ betreiben die vier Brüder eine ungewöhnliche Autoverwertungsfirma und wurden durch Funk und Fernsehen bundesweit bekannt.

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 „Dresden als Startpunkt hatte  auch dieses Jahr magische Anziehungskraft auf die Fahrer, und wir freuen uns sehr über die Riesenunterstützung durch die Stadt Dresden. “, erklärt Organisator Henrik Strasser von der Rallye Breslau GmbH & Co KG . 

„Wie im Vorjahr hatten wir eine Warteliste und konnten nicht alle Interessenten berücksichtigen. Die Rallye hat eine 16jährige Geschichte und startet seit 4 Jahren in Dresden. Und seitdem schnellen die Teilnehmerzahlen jedes Jahr noch ein Stück weiter in die Höhe.“    

Hintergrund:  
Die erste Rallye nach Breslau startete 1994  in München mit nur 27 Fahrzeugen. Sie findet nun zum 16. Mal statt und  hat sich als größte und anspruchvollste Rallye in Europa etabliert. 1998 bis  2006 begann sie als „Berlin-Breslau“  nahe der deutschen Hauptstadt. Im Jahr 2007 fand sie zum ersten Mal als „Dresden-Breslau“ statt und war schon Wochen vorher komplett ausgebucht.  Bei den Teilnehmern sind Fahrkünste ebenso gefragt wie Navigationstalent und die Fähigkeit, am Ende des Tages die schlimmsten Schäden notdürftig zu reparieren. Schließlich muss der  Weg anhand des Roadbooks in schwierigem Gelände gefunden werden, es geht über sandige oder matschige Passagen, durch Wassergräben und Hohlwege, via Mondlandschaften und steile Kuppen. Ein Team von rund 135 Personen einschließlich Cateringpersonal, Bergungsfahrzeugen und Sanitätern kümmert sich um die Organisation. Der gesamte Tross der Rallyeteams mit Service- und Begleitfahrzeugen umfasst ca. 1700 Personen – rund 200 mehr als im Vorjahr. Außerdem haben bereits 60 Fachjournalisten aus acht Ländern angemeldet. Die Rallye ist eine lizenzfreie Amateur-Fahrer-Rallye. Sie darf von jedermann mit gültiger Fahrerlaubnis gefahren werden. Voraussetzung ist eine umfangreiche sicherheitstechnische Abnahme der Fahrzeuge und eine Erste-Hilfe-Schulung.  

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