Bildungsempfehlungen an sächsische Schüler ausgegeben

Die 26.800 Viertklässlern im Freistaat Sachsen bekamen in den vergangenen Wochen ihre Bildungsempfehlung für die weiterführenden Schulen. Dabei halten sich die Empfehlungen für Gymnasium und Mittelschule die Waage. +++

Genau 47 Prozent aller Schüler bekamen eine Empfehlung für das Gymnasium, 53 Prozent für die Mittelschule.

Neu ist in diesem Schuljahr 2011/2012, dass auch alle 26.385 Sechstklässler eine verpflichtende Bildungsempfehlung an den Mittelschulen (betrifft 14.465 Schüler) und eine Schullaufbahnempfehlung an den Gymnasien (11.920 Schüler) bekommen haben.
Damit soll die Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit zwischen beiden Schularten verbessert werden. Knapp 10 Prozent der Sechstklässler der Mittelschule haben eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten.

Die Bildungsempfehlung für das Gymnasium wird Mittelschülern der Klassenstufe 6 erteilt, wenn sie in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch einen Notendurchschnitt von 2,0 und besser haben und der Durchschnitt der anderen Fächer nicht schlechter als 2,5 ist. Das heißt, eine Note 3 kann innerhalb dieser Fächer mit einer Note 1 ausgeglichen werden. Keines dieser Fächer darf aber mit der Note 4 oder schlechter bewertet worden sein. Zudem muss das Lern- und Arbeitsverhalten erwarten lassen, dass die Schüler den Anforderungen des Gymnasiums gewachsen sind.

In den Regionalstellen der Bildungsagentur liegen ab dem 20. März 2012 die vorläufigen Anmeldezahlen für die einzelnen Schularten vor. Hier wird nun mit Hochdruck an der Klassenbildung für alle allgemeinbildenden öffentlichen Schulen gearbeitet. Am 8. Juni 2012 erhalten die Eltern die Information, an welcher Schule ihr Kind im neuen Schuljahr lernen wird.