Bildungsmonitor 2009: Sachsens Stärke in Ingenieurausbildung herausragend

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange kündigt Stipendienprogramm für künftige Ingenieure an.

„Sachsen liegt weiter bundesweit an der Spitze bei der Ingenieurausbildung. Aber auch Spitzenreiter dürfen nicht den Fehler machen, sich auf den Lorbeeren auszuruhen“, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute mit Blick auf die Ergebnisse des vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln vorgelegten Bildungsmonitors 2009. Demnach belege jeder vierte sächsische Student Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften. In anderen Bundesländern liege der Durchschnitt bei 16 Prozent und darunter.

Allerdings seien nur knapp 26 Prozent aller MINT-Studierenden Frauen. Bei Physikern, Mathematikern, Informatikern und Maschinenbauern machten Frauen weniger als ein Viertel der Studierenden aus. „Wegen der rückgängigen Abiturientenzahlen muss es uns gelingen mehr Mädchen, für ein naturwissenschaftlich-technisches Studium gewinnen“, so die Wissenschaftsministerin. Eine vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebene und im Juni vorgelegte Studie zu Studienwahl und Berufschancen von Ingenieuren hatte gezeigt, dass sich bisher sich nur 12 Prozent der sächsischen Abiturientinnen für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. „Wenn wir für diesen Bereich nicht mehr Mädchen und Frauen begeistern können, werden wir den großen Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren nicht bewältigen können“, so die Ministerin.

Sie werde dazu ein Stipendienprogramm auf den Weg bringen, dass sich vor allem an Mädchen und junge Frauen richtet, um diese für ein Studium in einem MINT Fach zu begeistern.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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