Bischof von Coventry predigt in der Frauenkirche

Am Sonntag wird der Bischof von Coventry, Dr. Christopher Cocksworth, beim Gottesdienst in der Frauenkirche predigen. Der Bischof ist das erste Mal in Dresden.

Erstmals reist der Bischof in Coventrys Partnerstadt und nimmt bereits am 13. Februar an der Gedenkveranstaltung vor der Frauenkirche und am Ökumenischen Gottesdienst in der Kathedrale teil.

„Wie die Kathedrale von Coventry ist die Frauenkirche ein kraftvolles Symbol für die tiefsten Motive christlichen Glaubens: Friede und Versöhnung können aus Zerstörung und Krieg hervorgehen“, so Bischof Cocksworth. „Die beiden Städte konnten sich dagegen wehren, der Versuchung von Verbitterung Unterschlupf zu gewähren und Vergeltung in der Folge der Verwüstungen durch den Krieg zu suchen. Stattdessen haben sie die Hände einander in Liebe und Freundschaft gereicht“, bekräftigt Cocksworth die enge Verbindung der Partnerstädte.

Seit 1959 verbindet Coventry und Dresden eine Städtepartnerschaft. Während des Zweiten Weltkrieges richteten Bombenangriffe in beiden Städten verheerende Zerstörungen an. 1940 griff die deutsche Luftwaffe Coventry an und zerstörte neben großen Teilen der Innenstadt die gotische Kathedrale. Wie die Kathedrale von Coventry so ist die Frauenkirche Dresden in Deutschland das überragende Symbol für die Kraft der Versöhnung und ein Mahnmal gegen den Krieg. Das Nagelkreuz von Coventry wurde der Frauenkirche 2005 übergeben und fand seinen Platz auf dem Altar der Frauenkirche. 

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