Bischofsplatz für 460 000 Euro umgestaltet

Der brachliegende und verwahrloste westliche Teil des Bischofsplatzes an der Fritz-Reuther-Straße und Conradstraße zu einer zu einer öffentlichen Freifläche umgestaltet worden. Dabei wurden auch die Nutzerwünsche der Anwohner berücksichtigt.+++

„Ziel und Zweck der Neugestaltung war die Wiederherstellung des Aufenthalts- und Kommunikationsbereiches am Bischofsplatz. Riesige, bespielbare Farbkugeln sind platzbestimmend und mit einem Billardspiel vergleichbar“, so Detlef Thiel, Amtsleiter Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Im Vorfeld der Gestaltung wurde 2010 eine Studie zur Verbesserung des Wohnumfeldes im südlichen Hechtviertel erarbeitet, welche die wichtigsten Bausteine zur Entwicklung des Viertels herausstellt. Einer der wichtigsten Punkte war dabei die Erneuerung des westlichen Teiles des Bischofsplatzes, der eine Fläche von rund 2 980 Quadratmetern umfasst. Zur Gestaltung des Platzes erfolgten darüber hinaus Abstimmungen zwischen dem Geschäftsbereich Stadtentwicklung, dem Geschäftsbereich Wirtschaft, den Anwohnerinnen/Anwohnern, dem Landschaftsarchitekten Herrn Ehrler und der STESAD GmbH. Dabei wurden auf insgesamt drei Anwohnerversammlungen Nutzerwünsche in Erfahrung gebracht, verschiedene Umsetzungsvarianten diskutiert sowie der favorisierte Entwurf „Billard“ vorgestellt.

Den grünen Rahmen des Platzes bestimmen nachgepflanzte Strauch- und Zwiebelpflanzungen sowie neun Eichen. Die Riesen-Billardkugeln stehen platzmittig, wie auf einem Tableau. An dem neu hergestellten umlaufenden Weg stehen zwölf Bänke mit Lehne und zehn Papierkörbe. In die Gestaltung der befestigten Platzflächen wurden lange Granitblöcke eingeordnet. Fahrradständer bieten Abstellmöglichkeiten.

Die Bauausführung erfolgte durch die Firma Saule GmbH, wobei die Firma Zimmer.Obst GmbH, die die Riesen-Billardkugeln gefertigt hat. Die Farbgestaltung einzelner Kugeln wurde mit Unterstützung der Treberhilfe e. V. durch die Graffitikünstler Andy K und cikone übernommen. Auf einer Infofstele sind die Geschichte des Platzes und die Neugestaltung dokumentiert.

Die Gesamtkosten zur Erneuerung des Platzes belaufen sich auf rund 460 000 Euro, welche anteilig zu 75 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union (EFRE) sowie zu 25 Prozent aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden finanziert wurden.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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