Bitte beachten! Urlaub für Arbeitslose nur nach vorheriger Genehmigung

Angesichts der Urlaubssaison weisen die Agentur für Arbeit Leipzig und auch die Arbeitsgemeinschaften (ARGE) Leipzig, Delitzsch und Leipziger Land darauf hin, dass bei einer geplanten Urlaubsreise von Arbeitslosen einige Bestimmungen zu beachten sind.

Mit dem Bezug von Lohnersatzleistungen hat der Gesetzgeber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden. Dazu gehört, dass Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II mit der Arbeitsagentur oder der ARGE die geplante Ortsabwesenheit vorher abstimmen müssen.
Wichtig ist: Durch die Ortsabwesenheit darf sich kein Arbeitsangebot verzögern, kein Vorstellungsgespräch platzen und keine Weiterbildung verschieben. Erfolgt die vorherige Meldung nicht, sind die Leistungen zu Unrecht bezogen und werden zurückgefordert oder die Zahlung wird eingestellt, wenn während dieser Zeit einer Einladung in die Arbeitsagentur oder ARGE nicht nachgekommen wurde.

„Für insgesamt drei Wochen im Jahr kann die Agentur für Arbeit oder die ARGE das Arbeitslosengeld weiterzahlen. Wer mehr als drei Wochen nicht erreichbar ist, erhält für diese weitere Zeit kein Geld mehr“, so der Sprecher der Agentur für Arbeit Leipzig Hermann Leistner.

Der Zeitraum von drei Wochen mit Geld und drei Wochen ohne kann innerhalb eines Kalenderjahres auch in mehreren Abschnitten genommen werden. Bei Ortsabwesenheit von mehr als sechs Wochen am Stück erfolgt vom ersten Tag an keine Weiterzahlung des Arbeitslosengeldes.