Bitte warten – Im Fernverkehr ist auf Verspätungen Verlass

In Leipzig und Dresden kommen 36 Prozent der Fernzüge der Bahn zu spät an – Mehr als jeder dritte Zug ist damit unpünktlich. +++

In einer Untersuchung der Stiftung Warentest kam heraus, dass in Leipzig 39 Prozent der Fernzüge verspätet im Bahnhof eintrafen. Ein Zug gilt dann als unpünktlich, wenn er mehr als fünf Minuten Verspätung hat. Die Dresdner können sich auf eine Verspätungsqoute von 36 Prozent einstellen. In Erfurt waren die Verspätungen mit 43 Prozent am gravierendsten.

Bessere Aussichten gibt es dafür im Nahverkehr. In Dresden trafen lediglich 18 Prozent, in Leipzig nur 14 Prozent der getesteten Züge zu spät ein.

Je weiter ein Zug fährt, desto größer auch das Risiko einer Verspätung. In ganz Deutschland seien so 42 Prozent der Nachtzüge, die längere Strecken bedienen unpünktlich, bei ICE und Eurocity 34 Prozent und bei Intercity immerhin noch 29 Prozent. 

Der von der Stiftung Warentest untersuchte Zeitraum war dabei durch sommerliche Unwetter sowie Eis, Schnee und auch Warnstreiks eingeschränkt worden. Züge, die ausgefallen sind, fanden keine Berücksichtigung im Test.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!