Bittere Niederlage für die Dresdner Eislöwen

Trotz eines Spiels auf Augenhöhe hat am Freitagabend das Popiesch-Team gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:4 verloren und wurde so für viel Lauf- und Kampfbereitschaft nicht belohnt. +++

Heimreise ohne Punktgewinn

Die ersten Minuten verpassten die Eislöwen und so lagen die Towerstars durch die Treffer von Radek Krestan (1.) und Lukas Slavetinsky (5.) schnell mit zwei Toren in Front. Davon ließen sich die Dresdner an diesem Abend jedoch nicht beeindrucken. Zuerst schlug der Schuss von Tomi Pöllänen (7.) im Tor der Ravensburger ein, dann sorgte Felix Thomas (12.) für den Ausgleich. Das Tor von Carsten Gosdeck (17.) drehte das Spiel. Mit der Führung ging es auch in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt konnten die Hausherren durch Stephan Vogt (23.) ausgleichen, doch der Treffer der Ravensburger geriet vorerst zur Nebensache. André Mücke hatte den finalen Schuss ans Visier bekommen und sich durch den Bruch des Visiers eine stark blutende Schnittwunde im Gesicht zugezogen. Kurze Zeit nach dem Einsatz der Eismaschine stand Mücke allerdings wieder auf dem Eis. Nachfolgend wechselte das Momentum im Spiel hin und her. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten.

Auch im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Chancen gab es reichlich, doch die erneute Führung der Towerstars fiel genau in dem Moment, als die Eislöwen nach einem Spiel Vier gegen Vier wieder vollzählig auf dem Eis waren. Lukas Slavetinsky (53.) stand im Slot goldrichtig und konnte per Direktabnahme zur Führung einnetzen. In der Schlussphase hatten beide Teams die Möglichkeit, um das Spiel noch einmal zu kippen bzw. deutlicher zu entscheiden. Tore sollten an diesem Abend allerdings nicht mehr fallen.

„Die Mannschaft hat sich sehr gut verkauft und viele Chancen rausgespielt, die wir leider nicht in jedem Fall nutzen konnten. Am Ende hat vielleicht der Tick mehr Erfahrung und Cleverness auf Seiten der Ravensburger den Ausschlag für den Sieg gegeben. Die Niederlage ist sehr bitter, denn vom Einsatz her hätten sich die Jungs auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch, der mit Sorgenfalten bezüglich der Personalie André Mücke die Heimreise antrat. Zwar spielte der 30-Jährige nach seiner Verletzung weiter, eine schwerwiegende Verletzung in Form eines Bruchs konnte allerdings nicht ausgeschlossen werden und muss am Samstag durch eine ärztliche Untersuchung geklärt werden.

Quelle: Dresdner Eislöwen