Bitterer Nachgeschmack

Für die Chemnitzer Polizei ist der Friedenstag am 5.März noch nicht abgehakt.

Bis Ende vergangener Woche gingen bei der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge insgesamt 30 Anzeigen für diesen Tag ein. Die meisten davon sind wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Zwei sind wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und zwei richten sich gegen Polizeibeamte, denen Körperverletzung im Amt vorgeworfen wird.

Seitens der Polizei wird das Vorgehen an diesem Tag, insbesondere während des NPD-Marschs sowie der Gegendemonstration verteidigt. Das Einsatzziel, Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, sei erreicht worden.

Die Einsatzauswertung ist indes noch nicht abgeschlossen. Auch über die Kosten des Einsatzes sowie über die Hintergründe der Kundgebungsauflösung am Wall könne zur Zeit noch nichts gesagt werden.

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