Blick auf Frauenkirche bleibt länger verwehrt

Dresden – Die zwei geplanten Entsalzungskuren am Choranbau reichen nicht aus, um die Fassade komplett von Einlagerungen zu befreien. Eine dritte muss nun aufgetragen werden. Die Baukosten steigen auf mehr als 100.000 Euro. Im Sommer soll das Gerüst fallen.

Seit Mitte Mai ist die Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt eingerüstet und wird saniert. Der Sandstein der Außenfassade ist anfällig für Witterungseinflüssen. Er muss regelmäßig entsalzt werden, damit der Stein nicht porös wird. Im Zuge der Maßnahme ist aufgefallen, dass der Stein schlimmer beschädigt war, als ursprünglich gedacht. Aus diesem Grund erfolgt ab sofort eine dritte Salzbehandlung. Im Zuge der erstmaligen Einrüstung der Frauenkirche seit der Wiedereröffnung 2005, wurde auch der allgemeine Zustand des Gotteshauses kontrolliert. Um den Gesamtzustand der Kirche, müssen sich Dresdner nicht sorgen.
Freie Sicht auf das Wahrzeichen im Herzen der Elbmetropole sollen Dresdner und Gäste der Stadt noch in diesem Sommer wieder genießen können.