Blue Lions: Debakel in der Hauptstadt

Am Sonntagnachmittag waren die Leipziger Blue Lions zu Gast bei den Eisbären Juniors in Berlin.

Nach dem souveränen Freitagsmatch in der Eisarena Leipzig gegen die Rostocker Piranhas, wollten die Messestädter auch auswärts drei Punkte machen. Aber es kam anders.

Bereits nach gespielten 5:38 Minuten führte die Heimmannschaft aus Berlin mit 3:0. Lars Müller konnte erst sieben Minuten später das erste Tor für die Lions erzielen. Dies schien jedoch, einem Weckruf gleich. Denn knapp 60 Sekunden vor der ersten Pause legte Michael Henk nach und verkürzte auf 2:3.

Der Ausgleich gelang kurz nach Wiederanpfiff zum zweiten Drittel durch Tom Fiedler. Drei Minuten später erzielte Michael Henk sein zweites Tor der Partie und brachte die Lions erstmals in Führung. Doch die Berliner kämpften und schafften den Ausgleich zum 4:4. Bis zur zweiten Pause erzielte jede Mannschaft noch ein Tor.

Schon jetzt war es ein spannendes Match aber die letzte Spielzeit hielt noch einiges bereit: Zehn Sekunden nach Anpfiff schepperte es im Kasten der Blue Lions. Die jedoch, gaben sich nicht auf und schafften den erneuten Ausgleich noch vor dem Ende der regulären Spielzeit. 6:6 stand es nun. Eine Torreiche Partie war es alle mal.

Der Siegtreffer für die Eisbären in der Verlängerung war bitter. In Unterzahl verloren die Blue Lions am Ende mit 6:7. Schmerzlich für die Spieler um Trainer Zdenek Travnicek waren dabei nicht nur die verschenkten zwei Punkte, sondern auch die Verletzungen von Jens Müller und Patrick Schmid. Letzterer wurde sogar zur Untersuchung in ein Berliner Krankenhaus gebracht werden. Beide Spieler mussten das Spiel vorzeitig beenden.