Blue Lions: Jubel & Klasse

Die Anreise sollte sich lohnen, stand doch am Ende ein deutlicher Erfolg für die Blue Lions und ein Lob des Trainers an eben jene Fans, die das letzte Drittel hindurch fast ununterbrochen für die Blue Lions sangen, feierten und klatschten.

„Das war tolle Unterstützung, die Fans waren klasse“, lauteten seine lobenden Worte.

Doch der Reihe nach: 4:06 Minuten waren gespielt, als Lars Müller mit dem Puck am Schläger tief ins Angriffsdrittel Richtung Tor zog. Dort fand er den mitgelaufenen Tom Fiedler, der mit seinem 1:0 für die ersten Jubelschreie des Abends sorgte. Es sollten nur 60 Sekunden vergehen, der Jubel war kaum verhallt, bis erneut Freudengesänge durch die Eisarena hallten. Wieder war Tom Fiedler der Auslöser. In Unterzahl war er einem Bully nachgegangen und konnte die Scheibe zum 2:0 verwerten. Die Blue Lions bestimmten fortan weiterhin das Spielgeschehen und kamen, kurz vor Ende des ersten Abschnitts, durch Jacub Wiecki sogar noch zum 3:0.

Die Partie war gerade wieder zum zweiten Drittel angepfiffen, da konnte sich auch Kasper Kenig in die Torschützenliste eintragen. Nach seinem 4:0 sollten diesmal nur 34 Sekunden vergehen, ehe Patrick Schmid, auf Vorlage von Christopher Kasten und Max Kenig, den Spielstand weiter erhöhen konnte. In der 28. Spielminute kamen dann die Gäste zu ihrem ersten Treffer. Stratmann war es gelungen, Rostislav Kosarek im Leipziger Tor zu überwinden. In der 35. Spielminute avancierte Tom Fiedler dann vollends zum Mann des Abends. Kasper Kenig und Jozef Potac waren mit der Scheibe ins Rostocker Drittel vorgedrungen. Vor dem Kasten des Rostocker Goalies Krüger fanden sie dann den mitgelaufenen Tom Fiedler, der zu seinem dritten Tor halbhoch einnetzte.

Ergebniskorrektur dann knapp sieben Minuten vor Ende der Partie. Rostocks Richardson konnte mit einem Überzahltor das 6:2 erzielen.

Gästetrainer Henry Thom zeigte sich anschließend vom Leipziger Spiel begeistert. „Was Leipzig heute gezeigt hat war das beste Spiel, das ich in dieser Saison gesehen habe.“ Ein Kompliment, das Zdenek Travnicek gern entgegen nahm und nur noch hinzu fügte: „Rostock hat am Ende die Lust verloren und wir haben sicher zu Ende gespielt.“

Wichtige drei Punkte für die Blue Lions, da mit Bad Nauheim der direkte Verfolger in der Tabelle seine Auswärtspartie in Halle ebenfalls gewinnen konnte.

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