Blue Monday: Leipziger Ballett bereitet sich auf Mozart Requiem vor

Den Tänzern des Leipziger Balletts einmal aus nächster Nähe bei den Proben zuzuschauen. Zu erfahren, wie Stücke erarbeitet werden. Das können Zuschauer beim Blue Monday. +++

Im Ballettsaal erklären Chefchoreograf Mario Schröder, Chefdramaturg Dr. Christian Geltinger und Bühnen- und Kostümbildner Andreas Auerbach, wie sie an die Erarbeitung der Inszenierung für das bevorstehende Mozart Requiem herangegangen sind.

Mit dabei ist auch Franziska Andraschlik vom Institut für Romanistik der Universität Leipzig. Sie ist Expertin für das Werk von Pier Paolo Pasolini. Einige seiner Gedichte sind Teil des neuen Balletts.

Nach einigen einführenden Worten und Szenen aus ausgewählten Filmen von Pasolini geben die Tänzer eine kleine Kostprobe des bevorstehenden Stückes zum Besten. Für die Zuschauer eröffnet sich so die Möglichkeit, einen kleinen Ausschnitt aus dem täglichen Probenalltag zu erhaschen.

Eine kurze Sequenz, gefolgt von kleinen Korrekturen durch Mario Schröder und einer Wiederholung zur Festigung des Gelernten. So, wie es auch bei den Proben geschieht.

Bevor jedoch die Proben im Ballettsaal beginnen, ist es auch für die Tänzer wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Um zu verstehen, was sie tanzen, ist es hilfreich eigene Erlebnisse einfließen zu lassen.

Am 8. März feiert das Ballett Premiere an der Oper Leipzig. Wer allerdings vorher noch einmal bei den Proben dabei sein möchte, der hat am 26. Februar die Möglichkeit, die Werkstatt zu besuchen.