Blutmond: Schaurig schönes Nachtspektakel

Sternenforscher und Nachteulen können sich zum Wochenstart auf ein eindrucksvolles Naturphänomen freuen:

Am Morgen des 28. Septembers hat der Mond die nächste Entfernung zur Erde erreicht, wodurch der Vollmond um 14 Prozent größer wahrgenommen und zum so genannten Supervollmond wird.

Aber nicht nur das – Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline hat noch mehr Informationen: „Zu diesem Zeitpunkt, genauer gesagt um 04:11 Uhr, tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein und verfärbt sich durch das fehlende Sonnenlicht kupferrot. Das Spektakel endet um 05:23 Uhr, dann gibt der Erdschatten den Mond wieder frei.“


Apokalypse, nein!
Für Endzeitpropheten ist nicht nur die seltene Mondfinsternis Grund zur Besorgnis, denn auch ein an der Erde vorbeifliegender Meteorit soll zwischen dem 22. und 28. September mit unserem Planeten kollidieren. Die NASA dementiert einen drohenden Meteoriteneinschlag, dennoch reißen die globalen Weltuntergangstheorien nicht ab.

Wer sich von den bevorstehenden Naturphänomenen nicht beunruhigen lässt, sollte sich auf das seltene Schauspiel am Himmel freuen, denn der nächste Blutmond zeigt sich erst wieder im Jahr 2033. Wie gut die Sicht in der Nacht von Sonntag auf Montag auf den Mond ist, weiß Matthias Habel: „Die Ausgangsbedingungen für eine wolkenlose Nacht sind gut, wenn der Herbst uns nicht doch noch mit aufziehendem Nebel einen Strich durch die Rechnung macht. Wer noch spontan entscheiden will, ob sich das frühe Aufstehen wirklich lohnt, wirft einfach einen Blick auf die WetterOnline-App oder auf die Website www.wetteronline.de .“

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