Blutspender in Dresden gesucht

Das Dresdner DRK ruft die Bürger zur Blutspende auf. Während der Reisewelle in den Sommermonaten fehlen viele Blutspenden, der Bedarf an Blutkonserven bleibt aber konstant. Mehr dazu im Video auf www.dresden-fernsehen.de +++

Deswegen heißt es stets: Neue Blutspender motivieren!

Das DRK-Zentrum in Dresden ist seinen Spendern für deren Initiative dankbar, denn momentan sind keine großen Engpässe zu verzeichnen. Dennoch sind die Mitarbeiter bemüht, drohenden Mangel in der Versorgung mit Bluttransfusionen vorzubeugen.

Dass Blutspende Leben rettet, ist wohl auch jedem Nichtspender bekannt. Dabei sind es nur wenige Schritte, mit denen jeder einen für manchen überlebenswichtigen Beitrag leisten kann.

Nach der Anmeldung in einer Spenderklinik erfolgt ein kurzer ärztlicher Check. Hämoglobinwert, Körpertemperatur und Blutdruck werden überprüft. Ist alles in Ordnung, erfolgt die eigentliche Spende. In zehn Minuten werden 500 Milliliter Blut abgenommen. Eine Menge, die ein gesunder Mensch problemlos verkraftet.

Nach der Blutabnahme kann sich der Spender auf Kosten des Hauses ordentlich stärken und den Alltag fortsetzen.

Im DRK-Zentrum in Dresden wird nicht nur gespendet. Auch die Verarbeitung der Blutkonserven aus ganz Sachsen und Brandenburg findet hier statt.

In mehreren Arbeitsschritten werden die Spenden analysiert, zentrifugiert, aufbereitet und tiefgekühlt. Nach der anschließenden Auslieferung an Kliniken in Berlin, Brandenburg und Sachsen ist die neue Konserve für künftige Bluttransfusionen einsatzbereit.

Die Haltbarkeit einer Konserve liegt trotz der aufwendigen Verfahren bei nur etwa sechs Wochen, sodass ständig neue Blutspenden benötigt werden. Besonders die  Sommerzeit, Haupturlaubssaison, stellt die Blutversorgung daher vor große Herausforderungen.

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