Böller statt Kamelle

Auch in Leipzig erfreuten sich am Sonntag Nachmittag Besucher der Petersstraße am Karnevalsgaudi und sammelten die von den Umzugswagen geworfenen Leckereien auf.

Besonders Kinder finden viel Freude an der Tradition, doch Sonntag Nachmittag gegen 16.45 Uhr wäre das Sammeln der bunten Kamellen zwei kleinen Mädchen (6, 4) fast zum Verhängnis geworden. Aus einem Wartburg des Karnevalsvereins Beilrode warf einer der beiden Insassen einen „China-Böller“ statt Süßigkeiten in Richtung Zuschauer.

Die zwei Kleinen liefen laut Polizeiangaben davon angezogen sofort hin und wollten die vermeintlichen Bonbons aufheben. Noch vor Explosion des Böllers konnte ein Oederaner die Mädchen zurückhalten und vor großem Unheil bewahren. Jetzt wird seitens der Polizei geprüft, ob eine Ausnahmegenehmigung für das Abbrennen des
Feuerwerkes vorlag.