Bombe entpuppt sich als Wasserrohr

Chemnitz - Die gute Nachricht vorweg, eine alte Wasserleitung war der Grund für die Vorbereitung zur größten Evakuierung seit Kriegsende in Chemnitz. Entwarnung also. Wie ernst man derlei Lagen nehmen sollte, wird mit Blick in die Vergangenheit deutlich. 2016 etwa als eine 250-Kilogramm-Bombe, gefunden mitten in einem Wohngebiet im Stadtteil Kaßberg über 16 Stunden für Behinderungen sorgte und die Nerven von über 15000 Einwohnern und Einsatzkräften strapazierte. Dass es im jüngsten Fall anders gekommen ist, sorgte für Aufatmen bei allen Beteiligten.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig dankte allen Beteiligten für die Vorbereitung und den Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis. „Von der Feuerwehr und der Polizei über alle beteiligten Hilfsorganisationen und Bus- und Bahnunternehmen waren alle soweit wie möglich auf den Fall einer Räumung des Gebietes vorbereitet. Dies war ein großer Aufwand. Wir sind alle gemeinsam erleichtert, dass jetzt keine Bombe gefunden wurde und wir diese umfangreichen Pläne nicht umsetzen müssen. Den Bürgerinnen und Bürgern danke ich für ihr großes Verständnis, dass wir sie bereits
im Vorfeld auf diese mögliche Situation vorbereitet haben.“