Bombenfund in Chemnitz – Bombe entschärft

Bei Erdarbeiten ist am Freitagvormittag auf dem Gelände des Gewerbegebietes in der Güterbahnhofstraße eine 5-Zentner-Bombe englischer Bauart gefunden worden. +++Zweiter Fund auf Kaßberg ist KEINE Bombe+++

Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt der Stadt und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind derzeit vor Ort.

Die Bombe soll noch am Freitag am Fundort entschärft werden. Es wurde ein Evakuierungsradius von rund 500 Metern festgelegt, der vor allem das Gewerbegebiet und eine Gartenanlage umfasst.

Die weiteren Vorbereitungen dafür laufen derzeit. Der Betrieb der Citybahnlinie Chemnitz – Stollberg ist weiterhin gewährleistet. Der Evakuierungsradius ist so festgelegt, dass es nach Aussage der Einsatzkräfte nicht zu größeren Verkehrsbehinderungen kommen wird.

UPDATE+++ 15.45 Uhr:
Im Zusammenhang mit dem Bombenfund in der Güterbahnhofstraße kommt es
in diesen Minuten zu folgenden Straßensperren:

> Altchemnitzer Straße zwischen Treffurth- und Lothringer Straße.
> Reichenhainer Straße zwischen Lutherstraße und Wartburgstraße.

Die Evakuierung läuft derzeit noch.

Der Fund auf dem Kaßberg an der Uhlichstraße/Kaßbergstraße hat sich als harmloser Gegenstand entpuppt.

UPDATE+++16.45 Uhr:
Mit der Entschärfung der Bombe wird begonnen.

UPDATE+++18.35 Uhr:
 5-Zentner-Bombe entschärft – Evakuierungen aufgehoben Die bei Erdarbeiten heute Vormittag auf dem Gelände des Technologie-Campus nahe an der Kreuzung Güterbahnhofstraße/Technologie-Campus entdeckte 5-Zentner-Bombe ist am Nachmittag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft worden. Der Sprengkörper englischer Bauart wurde um 17:58 Uhr von Thomas Lange, Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, unschädlich gemacht. Daraufhin wurden umgehend die Evakuierung und die Verkehrseinschränkungen aufgehoben. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt der Stadt und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren ab dem Mittag vor Ort.

Es wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Im Zuge dessen mussten die Reichenhainer Straße und die Altchemnitzer Straße abschnittsweise gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Die Erzgebirgsbahn richtete zwischen Einsiedel und Hauptbahnhof einen Schienenersatzverkehr ein. Von der Evakuierung waren neben dem Fraunhofer-Institut, dem Start-Up-Gebäude und dem Unternehmen Eska Automotive auch Teile der TU Chemnitz betroffen. Darunter waren der Weinholdbau, das Institut für Physik und fünf Forschungshallen. Rund 230 Personen wurden in Sicherheit gebracht, unter ihnen auch 23 Anwohner.

Die TU Chemnitz unterstützte die Evakierung, in dem sie die Mensa Reichenhainer Straße als Aufenthaltsraum für rund 125 der Evakuierten bereitstellte. Im Einsatz waren heute 65 Beamte der Polizeidirektion Chemnitz, drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, zehn Kameraden der Berufsfeuerwehr und vier Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Darüber hinaus waren die Deutsche Bahn, die Bundespolizei, die CVAG und die Eins Energie am Einsatz beteiligt. Entwarnung dagegen konnte der Kampfmittelräumdienst bei einem Verdachtsfall auf der Kaßbergstraße geben. Der mutmaßliche Munitionsfund eines Fußgängers entpuppte sich nach Angaben der Polizei als Druckbehälter.