Boom in Automobilbranche – Einbußen für Maschinenbau in Sachsen

Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichneten im Jahr 2010 einen Umsatz-Zuwachs um 28,1 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Einbußen beim Maschinenbau in Höhe von 3,6 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. (Statistikamt Sachsen) +++

Von Januar bis Oktober 2010 hat die Industrie 39,0 Milliarden Gesamtumsatz erwirtschaftet. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Krisenjahres 2009 stand damit ein Plus von 10,7 Prozent zu Buche.

In den beiden umsatzstärksten Branchen zeigt sich ein differenziertes Bild. Während die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen einen Zuwachs um 28,1 Prozent auf 10,7 Milliarden € verzeichneten, musste der Maschinenbau Einbußen von 3,6 Prozent auf 4,0 Milliarden € hinnehmen.
 
Im Bauhauptgewerbe erhöhte sich der Gesamtumsatz im Vergleich der ersten zehn Monate 2010 und 2009 um 4,4 Prozent auf 2,9 Milliarden €. Dabei stieg das Ergebnis im Hochbau um 4,6 Prozent und im Tiefbau um 3,7 Prozent. Auch der Blick auf den Einzelhandel zeigt für den Zeitraum Januar bis Oktober 2010 einen höheren Umsatz als ein Jahr zuvor. Nominal, d. h. in jeweiligen Preisen, betrug der Anstieg 2,6 Prozent. Real, also unter Ausschaltung von Preisveränderungen, war es ein Plus von 2,2 Prozent. In den ersten zehn Monaten 2010 summierten sich die Exporte auf 20,5 Milliarden € und die Importe auf 13,5 Milliarden €. Die Ausfuhr stieg mit 30,7 Prozent deutlicher als die Einfuhr mit 17,7 Prozent.

Die Arbeitslosenquote (Basis: alle zivilen Erwerbspersonen) lag 2010 im Mittel bei 11,9 Prozent (2009: 12,9 Prozent). Der Verbraucherpreisindex ist im Jahresdurchschnitt 2010 gegenüber dem Vorjahreswert um 1,2 Prozent gestiegen (2009: 0,4 Prozent).

Quelle: Sächsisches Statistikamt

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