Borkenkäfer-Plage lichtet Sachsens Wälder

Borkenkäfer-Plage lichtet Sachsens Wälder

Die Borkenkäfer futtern sich weiter durch Sachsens Forst. Laut dem Umweltministerium ist ein Zehntel der Waldfläche des Freistaats vor allem durch die Insekten-Plage geschädigt. Inbesondere die Landkreise Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz bekommen dies zu spüren. Im Vergleich zum Vorjahr gäbe es dort ein zunehmendes Problem. Vogtland und Erzgebirge seien ebenso betroffen, dort bemerke man aber ein gleichbleibend hohes Niveau des Befalls. Laut einer Ministeriumssprecherin habe die Populationsdichte des Borkenkäfers einen historisch einmaligen Wert erreicht. Die seit 2018 anhaltende Dürre hat die Bäume in ihrer natürlichen Abwehr Schädlingen gegenüber immens geschwächt, wodurch die verschiedenen Arten leichtes Spiel haben. Um die Plage zu stoppen, muss der Käferbefall rechtzeitig erkannt und betroffene Bäume umgehend gefällt und aus dem Welt entfernt werden.