Brände in Chemnitz

In Chemnitz gab es am Wochenende drei Brände, die offenbar alle auf Brandstiftung zurückzuführen sind.

Reichenbrand: Feuer gelegtIn der Zeit zwischen dem 19.11.2004, 15.15 Uhr und dem 20.11.2004, 03.20 Uhr, entzündeten Unbekannte auf dem gefliesten Treppenpodest eines Mehrfamilienhauses an der Zwickauer Straße eine unbekannte Menge Papier. Der Sachverhalt wurde durch Hausbewohner erst bemerkt, als das Feuer bereits von selbst erloschen war. Durch den Brand wurden mehrere Fliesen sowie die Tapete im Treppenhaus beschädigt. Angaben zur Höhe des Schadens liegen noch nicht vor. Brandstiftung in AltendorfEin seit mehreren Jahren leerstehendes zweistöckiges Gebäude (ehem. Bahnhof Altendorf) Am Karbel geriet in der Nacht zum 21.11.2004 gegen 01.20 Uhr in Brand. Die Löscharbeiten dauerten bis gegen 04.00 Uhr an, da das Feuer ständig neu entflammte. Personen wurden nicht verletzt. Angaben zur Schadenshöhe liegen gegenwärtig nicht vor. Seit den frühen Morgenstunden sind die Brandursachenermittler der Kripo vor Ort mit der Untersuchung des Brandortes beschäftigt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist von Brandstiftung auszugehen. Adelsberg: SchuppenbrandEin Holzschuppen in den Ausmaßen von 6 x 4 m brannte am 20.11.2004 zwischen 16.00 Uhr 17.00 Uhr an der Walter-Janka-Straße vollständig nieder. Die Feuerwehr kam zur Brandbekämpfung zum Einsatz, konnte den Schuppen jedoch nicht mehr retten. Im Schnee führten vom Brandort weg Schuhspuren mehrerer Personen. Die Beamten des Reviers Ost folgten den Spuren. Nach wenigen hundert Metern stießen sie auf zwei rußverschmierte Personen, die jedoch unverletzt waren. Es handelte sich um ein 17-jähriges Mädchen und einen 21-jährigen jungen Mann. Der 21-Jährige gab sofort zu, in dem Schuppen mit einem Feuerzeug Unrat angezündet zu haben. Das Feuer hatte sich dann so schnell ausgebreitet, dass mit Schnee unternommene Löschversuche erfolglos blieben und beide die Flucht ergriffen. Die Jugendliche wurde nach der Vernehmung an ihre Eltern übergeben, der 21-Jährige aus der Dienststelle entlassen.