Brand auf der A4 – 200.000 Euro Schaden

Ein schwerer Fahrzeugbrand hat am Freitagmorgen auf der A4 für Chaos gesorgt.

Laut Polizei geriet gegen 4.00 Uhr, vermutlich durch einen technischen Defekt, ein Autotransporter kurz vor der Ausfahrt zur Raststätte „Auerswalder Blick“, in Brand. Der LKW aus Kaiserslautern war in Richtung Dresden unterwegs und mit zwei fabrikneuen PKW und fünf Gebrauchtwagen beladen.

Trotz sofortigen Einsatzes von fast 50 Feuerwehrleuten der Berufsfeuerwehr Chemnitz sowie der Freiwilligen Feuerwehren Chemnitz-Glösa und Auerswalde brannte der Transporter samt Ladung völlig aus. Der 46-jährige Fahrer des LKW blieb zum Glück unverletzt.

Der Schaden kann zur Zeit noch nicht genau beziffert werden, beläuft sich aber nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro. Insgesamt 15 Felder der Lärmschutzwand wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten hier dauern an. Außerdem waren die zuständigen Umweltbehörden des Landkreises Mittweida und Chemnitz vor Ort.

Sie müssen nun prüfen, ob und in welcher Höhe durch den Brand Umweltschäden eingetreten sind. Der etwa 4 Kilometer lange Stau, der sich aufgrund der Löscharbeiten bildete, löste sich erst in den Vormittagsstunden auf.

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