Brandanschlag auf Jüdischen Friedhof in Dresden-Johannstadt

Ein Brandanschlag auf den Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden-Johannstadt hält die Stadt in Atem. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Übergriff einen rechtsradikalen Hintergrund. +++

Nachdem in der vergangenen Woche auch ein linksalternatives Wohnprojekt angegriffen wurde, reagiert die Stadt Dresden.

Auf dem jüdischen Friedhof in Dresden-Johannstadt versucht die Gemeinde nach dem Brandanschlag vom Wochenende zurück zur Normalität zu kommen.

Am Sonntagmorgen wurde die Eingangstür der Begräbnishalle von bislang unbekannten Tätern in Brand gesteckt, mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Vorfall einen rechtsradikalen Hintergrund.

Eine Radfahrerin entdeckte das Feuer an der einstigen Synagoge, nun ermittelt die Sonderkommission Rechtsextremismus des Landeskriminalamts Sachsen. 

Interview mit  Silvaine Reiche, Landeskriminalamt Sachsen

Die jüdische Gemeinde schätzt den Sachschaden auf bis zu 5000 Euro.

Doch neben dem materiellen Schaden ruft der Übergriff noch viel mehr ein Gefühl der Beklemmung hervor. 

Interview mit  Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden

Nachdem in der vergangenen Woche bereits zwei Brandanschläge auf linksalternative Wohnprojekte in Löbtau und Pieschen verübt wurden, reagiert nun auch die Stadt Dresden. 

Interview mit Heike Großmann, Pressesprecherin der Stadt Dresden

Auch die Grünen teilen mit der Oberbürgermeisterin das Empören und plädieren vor allem an die Bürger.
 
Interview mit Michael Schmelich (B90/Grüne), Vorsitzender Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!