Brillenbär “Balu“ ist tot

Auf Grund seines stark verschelchterten Gesundheitszustandes musste der Brillenbär “Balu“ aus dem Leipziger Zoo eingeschläfert werden. +++

Mit seinen 29 Jahren gehörte der Brillenbär europaweit zu den Ältesten seiner Art.

In der Vergangenheit war er bereit mehrmals wegen altersbedingter Leiden am Bewegungsapparat in tiermedizinische Behandlung gebracht worden. Vorübergehend brachten diese auch Erfolg, nach seinem Umzug von der historischen Bärenburg in ein ebenerdiges,  rückwärtiges Gehege mit Fußbodenheizung und ohne Stufen hatte sich sein Zustand Ende des vergangenen Jahres verbessert. 

Diese Besserung war jedoch nicht von langer Dauer.  Zuletzt war Balu in seiner Bewegungsfähigkeit auf Grund massiver Arthrosen extrem eingeschränkt, so dass auch das selbstständige Erreichen von Nahrung und Wasser nicht mehr gewährleistet war.

Auch die Haut des Tieres wies von der ständigen Druckbelastung wundgelegene und nicht  heilende Bereiche auf.

 „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Tieren. Wenn der   Gesundheitszustand kein schmerz- und leidensfreies Leben zulässt, müssen wir im Sinne des  Tieres und des Tierschutzes entscheiden und Leiden verhindern. Diesem Grundsatz sind wir auch im Falle von Balu treu geblieben.“, begründet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold die Entscheidung.