Brillenbärin im Leipziger Zoo musste eingeschläfert werden

Der Zoo Leipzig musste am Donnerstag Brillenbärin Lolita einschläfern, da sich deren Allgemeinbefinden akut verschlechtert hatte. +++

Bereits seit 2006 litt die Bärin (geb. am 7.2.1998 in Leipzig) an einer progressiv verlaufenden Veränderung der Haut, die mit starkem Juckreiz, Ausfall des Haarkleides und degenerativer Rückbildung der Haarfollikel sowie schubweiser Entzündung einher ging. Seit Montagabend verschlechterte sich der Zustand von Lolita dramatisch.

Neben einer starken Flüssigkeitseinlagerung in der Haut traten massive Entzündungserscheinungen auf. Die eingeleitete Therapie zeigte keinerlei Wirkung. Die Entzündungen nahmen sicher auch auf Grund des permanenten starken Juckreizes zu. Die Körperlymphknoten waren stark angeschwollen. Die Bärin verweigerte darüber hinaus jegliche Futter- und Wasseraufnahme.

„Nachdem fest stand, dass durch die medikamentöse Akuttherapie keinerlei Besserung eintrat und auch nicht zu erwarten war, haben wir uns zu dem letzten Schritt entschlossen, Lolita von ihren Schmerzen zu erlösen“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.