BRN – Linkspolitiker wollen mehr Transparenz

Dresden – Nach dem Hickhack um Genehmigungen bei der Bunten Republik Neustadt fordert die Linksfraktion grundlegende Änderungen. Gemeinsam mit den Grünen wollen Sie die Anmeldepraxis transparenter gestalten.

Die Stadträte Jacqueline Muth und Norbert Engemaier wollen mit einem Antrag die Anmeldepraxis des Stadtteilfestes Bunte Republik Neustadt neu gestalten. Nach den Unregelmäßigkeiten während der diesjährigen Festvorbereitungen erhoffen sich die beiden Politiker mehr Transparenz für die Planungen im kommenden Jahr. Konkret soll der Oberbürgermeister beauftragt werden das Anmelde-Chaos rund um die diesjährige BRN aufzuklären. Denn eine Woche vor dem Stadteilfest standen viele Genehmigungen noch aus. Zudem hagelte es durch ein umfangreiches Sicherheitskonzept zahlreiche Auflagen und Verbote. Da bei der Bunten Republik Neustadt nicht ein Großveranstalter auftritt, sondern zahlreiche kleine Veranstalter Genehmigungen beantragen, nimmt das Stadtteilfest eine Sonderrolle ein. So ist der gesamte Anmeldeprozess aufwendiger. Um Planungssicherheit zu erhalten fordert Stadträtin Jacqueline Muth eine frühzeitige Information über die Besonderheiten der anstehenden BRN. Darüber hinaus müssen auch die Neustädter selbst entscheiden wie das Fest in den kommenden Jahren gestaltet wird. So müsse die Grundsatzfrage beantwortet werden, ob es eine geschlossene Veranstaltung für die Stadtteilbewohner wird oder weiterhin für Gäste geöffnet bleibt.