Bronzemedaille für Leipziger Sprachakrobaten

Vier Schüler der Leipzig International School traten am Mittwoch als Team im Landesfinale der Deutsch-Olympiade in der Kategorie „Gymnasium“ an und gewannen die Bronzemedaille.

Im Schauspielhaus Dresden mussten sich Tomi Oni-Orisan, Luise Kirchhof, Paula Rauschendorf und Ly Thien Co Friedrich lediglich den Schülerteams des Meißner Landesgymnasiums St. Afra und des Auerbacher Goethe-Gymnasiums geschlagen geben.

Die Jury testete die Neuntklässler in den fünf mündlichen Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen. Unterstützt und begleitet wurde das internationale Team von der ganzen Klasse. „Die Platzierung ist ein Beleg dafür, dass unsere englischsprachige Schule viel Wert auf den Deutschunterricht legt“, erklärt Schulleiter Michael J. Webster.

Wie an allen internationalen Schulen ist auch an der Leipzig International School Englisch Unterrichtssprache. Aber auch Deutsch als Fremd- und Muttersprache wird für alle Schüler der LIS täglich unterrichtet. Darüber hinaus können die Schüler Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Chinesisch lernen. Für die Deutsch-Olympiade mussten sich die Teilnehmer mehrere Wochen intensiv vorbereiten. Denn die fünf Disziplinen erfordern sprachliches Geschick, Improvisationstalent, Kreativität und Teamgeist.

Ausgerichtet wird die Deutsch-Olympiade von der Initiative Deutsche Sprache, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht. Träger der Initiative sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und das Goethe-Institut.

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