Brückenarbeiten gehen weiter

Dresden - Die Arbeiten am Monsterprojekt Augustusbrücke fortgesetzt. Unter anderem werden die Sandsteine weiter ausgetauscht.  Mit dem Versetzen der ersten Gesimse wird begonnen.

Mit dem Versetzen der ersten Gesimse hat der Wiederaufbau der Sandsteinbrüstung begonnen. Parallel dazu erfolgt der Einbau der ersten Fußkästen für die spätere Beleuchtung der Brücke. Aussparungen in den Gesimsen nehmen die Fußkästen auf. Die Fachleute arbeiten die Auflager der Fußverankerungen der Fahrleitungsmaste aus, setzen die ersten stählernen Mastfüße für die Verankerung der Fahrleitungsmaste und übernehmen Kernbohrungen für die spätere Brückenbeleuchtung.

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Bei Leitungsbauarbeiten in der Neustädter Rampe fanden die Bauarbeiter einen Teil der romanischen Brücke aus dem Mittelalter. Da die Fachleute an dieser Stelle Entwässerungsleitungen verlegen müssen, nahmen sie die Lage der alten Bauteile vermessungstechnisch auf, um eine Umplanung vornehmen zu können. Ziel ist dabei eine technisch saubere Lösung bei Erhalt der alten Bauteile, die als Zeugnis der mittelalterlichen Stadtgeschichte unter Denkmalschutz stehen.

Es ist nicht auszuschließen, dass im weiteren Verlauf in Richtung Neustädter Markt weitere Bauteile der alten Brücke zum Vorschein kommen.