Brummis im Blick: Verstärkte Kontrollen der Leipziger Polizei

Sachsen - Am Donnerstag fand der zweite Verkehrssicherheitsaktionstag in Sachsen statt. Viele Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und Verkehrsüberwachung führten daher Kontrollen bei Auto-, LKW- und Radfahrern durch. Schwerpunkte dabei waren Lenk- und Ruhezeiten, technische Zustände von Fahrzeugen, Ladungssicherheit und Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Zu schnelle Autos, technische Defekte und nicht eingehaltene Ruhezeiten - Darauf achtete die Polizei am Donnerstag ganz besonders. Hintergrund war der zweite Verkehrssicherheitsaktionstag. Dieser fand länderübergreifend von 6 bis 20 Uhr in ganz Sachsen statt und wurde von der Deutschen Hochschule der Polizei koordiniert. Unter dem Hashtag #sichermobilleben konnten Interessierte den Aktionstag in den sozialen Medien der Polizei Sachsen mitverfolgen.

© Leipzig Fernsehen

In diesem Rahmen wurde eine Großkontrolle auf der A14 zwischen Leipzig und Dresden durchgeführt. Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Güterverkehr ab 2,8 Tonnen. Wie die Pressesprecherin der Polizei Leipzig , Katharina Geyer, erklärt, musste dabei einer der LKW-Fahrer seinen Reifen wechseln. Ein anderer musste 750 Euro Strafe zahlen, da er in seinem Fahrtenbuch drei Tage nicht dokumentiert hatte. Die Sprecherin betont, dass keine Showkontrollen durchgeführt wurden: Wer einen Fehler begangen hat, der wurde auch abgestraft.

Kontrollen im Stadtgebiet

Auch in Leipzig wurde es 14 Kontrollstellen geben. Einer wurde an der Ecke Jahnallee / Cottaweg eingerichtet. Hintergrund waren zahlreiche Unfälle von Rad- und LKW-Fahrern. Unter dem Motto "Brummis im Blick" wurde vor allem auf motorisierte Fahrzeuge geachtet - aber nicht nur. Auch Fahrradfahrer wurden in den 14 Stunden besonders kontrolliert. Dafür arbeitete die Verkehrspolizeiinspektion mit Kollegen vom Zoll, der Bundespolizei, der Hubschrauberstaffel und der LKW-Kontrollgruppe zusammen.