BSG Chemie erhöht nach Regionalliga-Aufstieg Eintrittspreise

Leipzig - Die BSG Chemie steigt in die Regionalliga auf und sieht sich deshalb gezwungen, die heimischen Eintrittspreise zu erhöhen. Die moderate Preiserhöhung nutzt der Verein für den Umbau des Stadions auf Regionalliganiveau.

In der künftigen Spielzeit wird der Leipziger Fußballverein BSG Chemie in der Regionalliga Nordost spielen. Dies entschied der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Montag, als sie dem Leutzscher Verein die Spiellizenz verlieh.

Mit dem Aufstieg verbunden ist eine Erhöhung der Eintrittspreise. Der Vereinsvorstand betonte in diesem Zusammenhang allerdings, dass es sich nur um eine moderate Preiserhöhung handelt, so dass weiterhin alle begeisterten Fans am Heimspielbetrieb teilnehmen können. Im Regionalliga-Vergleich befinden sich die Preise weiterhin im unteren Drittel. Zudem begründet der Vereinsvorstand die Preiserhöhung durch die bessere Spielqualität, die Partien gegen Lok Leipzig, BFC Dynamo oder Energie Cottbus im Alfred-Kunze-Sportpark versprechen. Zudem werde eine neue Flutlichtanlage für den langfristigen Verbleib in der Regionalliga benötigt und auch andere strukturelle und logistische Herausforderungen erwarten den Verein. 

Ein Stehplatz kostet demnächst acht Euro, ein Dammsitzplatz elf und ein Tribünen-Ticket 15 Euro. Die stärkste Preiserhöhung erfährt der VIP Bereich, in dem man für ein Ticket einen 50er hinblättern muss. Die zukünftigen Preise für Dauerkarten lauten wie folgt: Stehplatz 120 Euro, Sitzplatz Dammsitz 165 Euro, Sitzplatz Tribüne 225 Euro und VIP-Bereich 750 Euro. Ermäßigte Tickets erhalten Schüler, Azubis, Studenten sowie Rentner, Erwerbslose, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstler.

 

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