Buch über die Restaurierung der Dresdner Semperoper erschienen – Interview mit Aini Teufel, Dresdner Künstlerin

25 Jahre steht die Semperoper wieder in altem Glanz für Besucher offen. Auch die Dresdner Künstlerin Aini Teufel hat ihren Teil dazu beigetragen, als Restauratorin hat sie an der Deckenbemalung mitgewirkt. +++

Über diese bewegte Zeit hat sie Tagebuch geführt – anlässlich des 25. Jubiläums Neue Semperoper hat der Dresdner Thelem Verlag das Buch herausgegeben. Zur Vorstellung in der Oper kamen viele Interessierte, darunter Kollegen von damals und Schüler von Aini Teufel.

Aini Teufel war relativ spät zum Team dazugekommen. Da es nicht so viele Restauratoren gab, wurden auch bildende Künstler angesprochen. Und nun hieß es für sie die eigene künstlerische Handschrift hinter der Vorlage zurück treten zu lassen.

Auch Tochter Annette kam als Schülerin auf der Baustelle vorbei und durfte mit helfen. Im elbseitigen Treppenvestibül findet Aini Teufel die Stellen sofort wieder, an denen sie gearbeitet hat. Als es auf den Winter zuging, wurde es in der ungeheizten Semperoper schwierig, die filigranen Arbeiten weiter auszuführen.

Interview Aini Teufel, Dresdner Künstlerin

Aini Teufel hat in ihrem Buch ein wichtiges Stück Dresdner Geschichte aus einem persönlichen Blickwinkel festgehalten. Der Leser erfährt viel über künstlerische Techniken, Probleme am Bau und erlebt die Freude über das neu Entstandene mit. Im Januar 1985 gibt es eine Voraufführung von „Der Rosenkavalier“ für die Erbauer. 

Das Buch „Semperoper Dresden“ von Aini Teufel ist im Dresdner Thelem Verlag erschienen und kostet 12,80 Euro.

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