Buchmesse in Leipzig – ein Überblick

In fünf Messehallen und der Glashalle warten etwa 2200 Aussteller auf Besucher. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Bücher. In der Drehscheibe bekommen sie einen Überblick zum bunten Treiben auf der Buchmesse. +++

Die Buchmesse in Leipzig zieht seit Donnerstag wieder zehntausende Menschen in ihren Bann. In fünf Messehallen werden die neuesten Trend präsentiert und schon lange geht es dabei nicht mehr nur um Bücher.

Das es sich lohnt hier mal vorbeizuschauen, das hat sich in den letzten Jahrzehnten herumgesprochen. Allein auf dem Messegelände werden um die 160 Tausend Besucher erwartet. Das Geheimnis ist wahrscheinlich, das hier jeder irgendwie fündig wird.

Selbst im „Foyer“ der Messe ist schon einiges los. Die Glashalle wird zur Buchmesse rege genutzt, hier präsentieren sich traditionell die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Von der Glashalle gehen fünf Messehallen ab, praktisch durchnummeriert und inhaltlich recht unterschiedlich. Und wer nicht weiter weiß, der kann sich problemlos an die gut sichtbaren Helfer wenden. Die haben uns folgendes erklärt:

In Halle 1 läuft die Manga-Comic-Convention – hier tummeln sich viele außergewöhnlich gestylte Messebesucher – die Cosplayer. Ansonsten gibt’s dort alles was das Comic- und Manga-Herz begehrt, inklusive Anime-Kino, Cosplay-Wettbewerben und bekannten Zeichnern der Szene.

Halle 2 steht fast komplett im Zeichen der Kinder- und Jugendliteratur, da wird man schon mal an seine eigene Jugend erinnert. Ein bisschen Bildung ist auch noch dabei, hier holen sich also zum Beispiel einige Lehrer Ideen und Lesestoff.

In Halle 3 gibt’s was auf die Ohren, hier kommen Hörbuchfans auf ihre Kosten. Daneben werden zum Beispiel auch Kunstdrucke, Grafiken angepriesen und wen das Fernweh packt, der ist in Halle 3 ebenfalls richtig, hier gibt’s auch Reiseliteratur.

In Halle 4 geht’s um Zeitschriften, internationale Verlage und Musikverlage und in Halle 5 präsentieren sich unter anderem die Dienstleiter des Verlagswesens. In allen Hallen findet man ürbigens auch sächsische Verlage.